Re: Das ganze Aktiensystem.. - Barnes

8 September 2008

aktienegst Du aber doch ein bisschen schief!
> ..ist doch zu einer reinen Geldbeschaffungsmaßnahme
> für die Banken geworden. Für eine geringe Anfangsinvestition
Geldbeschaffungsmassnahme ja, aber nicht nur fuer Banken,
sondern fuer jedes Unternehmen, das in eine AG umgewandelt
wird. Man verkauft halt beim Boersengang eine Menge Aktien
an Investoren und kriegt dafuer einen Haufen Kapital, mit
dem man arbeiten kann.
War mal eine sinnvolle Sache, von der alle was hatten.
Schliesslich kann man theoretisch auch eine einzelne Aktie
kaufen und sich damit, im Rahmen seiner Moeglichkeiten, am
Erfolg der Firma beteiligen.
> Dividenden bis zum Lebensende? (wenn die Firma gut läuft)
Also, wegen der Dividenden lohnt es sich in der Regel
nicht, Aktien zu kaufen. Wenn es ueberhaupt welche gibt,
sind sie meist geringer als Zinsen auf einem ganz normalen
Sparbuch. Bei Aktien spekuliert man eher auf Kursgewinne,
oder (in groesseren Mengen) auch auf Einfluss (Stimmrecht).
> Die, die gar nichts haben, sind mal wieder die Gelackmeierten.
Wer nichts wird, wird Wirt.
Wer’s verpasst, bleibt Gast.
Trollplonk
Mein Name ist Programm.


Re: Nicht sicher….. - Neue T-Aktien begehrt bei Kleinanlegern

7 September 2008

…ob die Anleger mit dem zweiten Börsengang so glücklich werden.
> 60 Euro sind ein stolzer Preis für die Aktien eines Unternehmens
> dessen Umsatz und Gewinn rückläufig ist.
> Beim ersten Börsengang war das noch ganz anders.
> Gruss
> Realo
Ob die Aktien nun 30, 60 oder 90 Euro kosten war mir ziemlich egal,
entscheidend war dagegen, daß die Wahrschinlichkeit, daß man die Aktien
ein paar Tage vor oder nach dem Emissionstermin billiger bekommen kann
ziemlich groß ist, daran ändern die 3 Euro Rabatt auch nichts.
Die Aktion mit der Bevorzugung derjenigen die beim T-Online-Börsengang
zu kurz gekommen sind ist auch nur Bauernfängerei, denn da niemand die
gezeichnete Anzahl T-Online-Aktien bekommen hat, haben alle Zeichner
einen Voucher bekommen.
Immerhin gibt es dann noch die Sachdividende in Form der Treueaktien,
da werden tatsächlich Kleinanleger mit Zinseinnahmen unter 3100DM
bevorzugt, sonst muß man die ja noch versteuern.


Re: Dreckstool - Open Text will Gauss-Aktien von der Börs…

6 September 2008

aktien Hmmm, hört sich klar nach “falsche Tool-Wahl”
> > an. Ein Wechsel ging nicht mehr?!
>
>
> Nein, definitiv nicht, es war ein Projekt für einen Kunden, der sein
> komplettes Intranet und Internet mit Gauss verwaltet (der Arme).
> Dafür mag es ja noch ganz gut sein.
Wenn es daür ganz gut ist: Warum ist er dann ein Armer ?
> Dann wollte er das ganze aber
> komfortabel durchsuchen
Warum nehmt Ihr dafür den ContentMiner ? Der ist für _semantisches_
Suchen gemacht.
> und Autoren sollte die Möglichkeit haben, in
> ihrem Verantwortungsbereich Suchen anzulegen. Wir hatten auch immer
> da sinteressante Phänomen, daß es bei unseren zwei (sic!)
> Gauss-INstallationen prima lief, beim Kunden aber beschissen bis
> garnicht.
Wenn es bei Euch gut lief kann das Problem ja nicht (ausschließlich)
an der Gauss-Software gelegen haben. Ich denke Ritter Runkel hat
recht: Falsche Tool-Wahl. Da musst ja nicht Du dran schuld sein, aber
dann VIP als Drecks-Tool zu beschimpfen ist definitiv unangebracht.
/RasT


Aktien vs. Sparbuch - Rechtsmittel gegen Urteil zu Fusion von …

5 September 2008

aktienammen,
ich begrüße das Urteil des OLG, damit nun der Weg hoffentlich für
eine Fusion frei wird. Als Endkunde erwarte ich hier auch bei der
T-Com sinkende Preise wegen des Preisdrucks durch den Wettbewerb.
Hier nur ein Rechenbeispiel:
Arcor ISDN telefon flat und DSL flat Acror DSL 1000 = 44,85
EUR/Monat
DTAG: ISDN XXL Fulltime T-DSL 1000 DSL flat beliebiger Anbieter ~
69 EUR/Monat
Warum soll also hier Fusion zu ungunsten der T-COM und T-Online
Kunden (die übrigens weit zahlreicher sind als die Zahl an T-Online
Aktionären) verhindert werden?
Die Netzbehörde wacht übrigens darüber, dass T-COM und T-Online keine
Bundle Angebote anbieten!
Mir drängt sich der Gedanke auf, dass die Kleinaktionäre den
Aktienmarkt mit einem Sparbuch verwechselt haben. Die Zeiten der
stets steigenden Kurse sind seit einigen Jahren vorbei, dass muss man
akzeptieren. Warum sollen sich die T-Online Aktionäre besser stellen
als die Aktionäre von Wapme oder Philip Holzmann um nur zwei
Beispiele zu nennen.
Provokativ gesagt: Die klagenden T-Online Aktionäre haben den
Aktienmarkt nicht verstanden.
Aktien sind risikobehaftete Wertpapiere und können beim Verkauf (und
nur dann) Gewinne oder auch Verluste bringen. Dass muss man wissen
und einkalkulieren, andernfalls soll man die Finger davon lassen.


das ist auch fut so!!!!! - Bonus-Aktien der Telekom sind zu versteu…

5 September 2008

aktien Meinung nach ist der heutige Aktienhandel eine pervertierung des
Kapitalismus. Ich mahce keinen Hehl daraus, dass ich nicht der größte
Fan unserer Wirtschaftsordnung bin.
Ich sehe in Aktien eigentlich den Sinn durch Zusammenlegen von Kapital
Investitionen und Geschäfte zu tätigen, die mit dem eigenen Kapital
nicht möglich oder nur schwer möglich sind.
Beispiel:
Mehrere Personen tun ihr Geld zusammen um ein Schiff nach Indien zu
schicken, dort Gewürze und einzukaufen, und dann wieder nach England zu
bringen und dort zu verkaufen.
Den Gewinn bei dieser Geldanlage machen die Personen durch den Gewinn
beim Verkauf der Waren.
Heute aber geht es meiner Ansicht nach den meisten Anlegern nicht um
den Gewinn der ausgeschüttet wird. Es geht darum durch Spekulationen
mit den einzelnen Papieren Gewinne durch Ankauf und Verkauf von Aktien
zu machen. Es wird spekuliert welche Papiere steigen (oder sinken)
könne und in die wird dann investiert. Steigt das Papier dann durch die
erhöte Nachfrage (und es steigt NUR durch eine erhöte Nachfrage) wird
es irgendwann bei den sogenannten Gewinnmitnahmen wieder verkauft und
somit
wird der Firma das evtl. verplante oder investierte Kapital
wieder abgezogen.
Geld wächst nicht auf Bäumen. Wenn ich etwas verdiene wird irgendjemand
ärmer. Bei Geld ist es wie bei Energie. Energie kann man nicht machen.
Man kann nur die Form der Energie ändern.
Die Bewegungen auf den globalen Finanzmärkten sind schädlich für die
Volkswirtschaften, weil es dort in einer sehr hoch konzentrierten Form
nur um das Wohl eines einzelnen und nicht von Gemeinschaften geht. Ich
erinnere nur an die Hongkong-Krise.
Es geht mir nicht darum das es allen gleich gut geht, was natürlich
schön wäre, sondern darum zu verdeutlichen, dass der ganze Aktienhandel
in seiner heutigen Form Firmen, Menschen und Volkswirtschaften ins
Unglück stürzt.
Wenn Kapital abgezogen wird um Gewinne zu “erwirtschaften”
(Gewinnmitnahme) werden Leute entlassen, damit der Kurs wieder steigt.
Beobachtet doch mal Kursmeldungen und darauf folgende Aktionen der
Vorstände. Es wird sehr stark immer auf den Kurs geschielt.


Re: Interessante Frage - Barnes

5 September 2008

> nein, nein - X Prozent Streubesitz bedeutet, dass ein Altaktionär
> (oftmals Firmengründer) große Anteile hält.
Auch nicht wirklich….. Steubesitz heißt nur, dass es eben neben
Anteilen, die z.B. der Bank XYZ, der Versicherung ABC und dem Gründer
Herbert Meyer gehören, auch eine Reihe von Aktien gibt, die Marlene
Mini-Anlegerin und Alfons Kleinsparer gehören - Streubesitz halt.
> Nach Rückkauf der
> anderen 51% durch BMW hätten die Quandts 100% das Sagen, da ihnen mit
> den 49% indirekt auch die verbleibenden 51% gehören würden, oder?
So einfach ist es auch nicht. Zum einen ist die Frage, was mit den
zurückgekauften Aktien passiert. Werden sie vernichtet und damit die
Gesamtzahl der Aktien reduziert oder werden sie zur Entlohnung der
Mitarbeiter genutzt (Gratifikation) oder, oder, oder?
> Wobei die Frage ist, wer das Stimmrecht für die 51% ausübt -
> Altaktionäre oder Management?
Das regelt das Aktiengesetz. Das Stimmrecht ruht, da der Gesellschaft
aus eigenen Aktien keine Rechte zustehen. Insgesamt ist das aber
zumindest in Deutschland ohnehin ziemlich hypothetisch, da es bis auf
Ausnahmefälle nicht erlaubt ist, derart viele Aktien zurückzukaufen.
Die Ausnahmen wären z.B. der Verkauf des Unternehmens (ganz oder in
Teilen), die oben angesprochenen Gratifikationen von Mitarbeitern.
Der Rückkauf muss in jedem Fall von der HV abgesegnet werden und der
Wert der Rückkaufaktien darf 10% des Grundkapitals nicht
überschreiten und sollten Deine 51% gerade man 10% des Grundkapitals
entpsrechen, dann stimmen ganz andere Sachen mit der Firma nicht :-) Steht aber alles im AktG, irgendwo unter Rechtsverhältnisse (


Re: 2 Milliarden USD für 15% der Aktien - Microsoft verhandelt mit Google

4 September 2008

aktien bei geschätzten 16 Mrd $ Wert, so sollte sich ein Aktionär mal
> fragen, wie das denn zu Rechtfertigen sei. In den Aktienwert sind ja
> auch immer schon zukünftige Gewinne mit eingebettet, aber auf 16 Mrd
>
wird man doch schwerlich kommen.
Das
denke ich auch. Mit den Ad-Words machen die bestimmt keine
Milliardengewinne und ob dieses Finanzierungsmodell in der Zukunft
weiter funktionieren wird, ist nach den Gerichtsurteilen in
Frankreich
nicht unbedingt gesichert.
Wir wissen aber alle nicht, wieviel Umsatz Google tatsächlich macht -
und womit (immerhin kann man die Google-Software bzw. -Technik ja
angeblich auch kaufen). Und dass man während den Verhandlungen mit
Banken den eigenen Firmenwert nicht unbedingt mit 5 Dollar angibt,
ist verständlich.
> Da scheint mir schon wahrscheinlicher, dass Microsoft vielleicht eher
> auf die Engine und den Einsatz in Corporate Intranet schielt. Könnte
>
man doch toll in die nächste Server Generation mit einbauen.
Eben. Microsoft könnte damit den Internetdienst MSN bedienen und die
Technik in die eigenen Software-Produkte integrieren.
Für Google ist es eine gute Möglichkeit, nochmal ordentlich Geld zu
kassieren, bevor der Dienst von Spammern überrollt wird bzw. die
nächste bessere Suchmaschine um die Ecke kommt ;-))) Bei generischen
Suchbegriffen ist Google schließlich überhaupt nicht mehr das Mass
der Dinge. Mal abgesehen davon: eine Firma verkauft nie Aktien an der
Börse, um die Allgemeinheit an ihrem Erfolg teilhaben zu lassen
sondern nur, weil sie zusätzliches Kapital braucht.
Pogo


Re: 2 Milliarden USD für 15% der Aktien - Microsoft verhandelt mit Google

3 September 2008

aktiengle ist wohl eine der 3 stärksten Marken im Internet.
> Jeder Normalo sucht mit Google.
das war nicht immer so und muss auch nicht immer so bleiben…
> Das ist schon was wert.
ja.
> Allerdings kann eine sorgfältig aufgebaute Marke auch ganz schnell an
> Wert verlieren.
kann sie.
> Eine gleichwertige Suchmaschine aufzubauen (mit den entsprechenden
> Archiven) und diese bekanntzumachen kostet natürlich einiges.
stimmt so nicht. immerhin hat es google, sprich 2 Studenten ja auch
geschafft.
der Markenname interessiert im übrigen keine Sau. Es kauft ja
schließlich niemand T-shirt auf denen Google steht. Der Erfolg steht
und fällt mit der erbrachten Leistung, sprich den Suchergebnissen.
Wenn morgen eine bessere Suchmaschine auftaucht, dann werden die
Leute ganz schnell wechseln, und dann ist der Markenname ziemlich
gleichgültig.
und bei geschätzten 16 Mrd $ Wert, so sollte sich ein Aktionär mal
fragen, wie das denn zu Rechtfertigen sei. In den Aktienwert sind ja
auch immer schon zukünftige Gewinne mit eingebettet, aber auf 16 Mrd
wird man doch schwerlich kommen.
Viel interessanter wäre eigentlich die Frage, WARUM Microsoft
Interesse an Google haben soll. Die goldene Regel der letzten Jahre
war doch eigentlich sich auf Kernpompetenzen zu beschränken.
Ob MS wohl glaubt mit Google langfristig viel Geld machen zu können?
Dann sollten die besser Ebay kaufen, denn mit riesen Gewinnen wird
Google nicht aufwarten können. Muss also eher ein sekundäres Ziel
dahinter stecken.
Da scheint mir schon wahrscheinlicher, dass Microsoft vielleicht eher
auf die Engine und den Einsatz in Corporate Intranet schielt. Könnte
man doch toll in die nächste Server Generation mit einbauen.
Dann kommt dann zum Sharepoint Server, und zum CMS und Biztalk auch
noch der neue “google ” index server dazu. Damit lässt sich bestimmt
gut Geld verdienen.


Re: Bin ich Teil des Botnetzes? - Aktien-Spam kommt jetzt per MP3-Datei

3 September 2008

>
> http://www.microsoft.com/technet/sysinternals/utilities/tcpview.mspx
>
> Damit findet man selbst mit Root-Kits getarnte Übeltäter… Manchmal
> sind auch merkwürdige Einträge in:
>
> ipconfig /displaydns
>
Da kommt bei mir eine recht lange Liste, die alle auf 127.0.0.1
zeigen.
Nehme aber mal an, dass das Einträge von Spybot S


Re: Halb OT Dumme Frage…… - Google-Aktien im Index S

3 September 2008

>
> > Wieso ist es dann für die Firmen so wichtig, das ihr Aktienindex
> > steigt usw ?
>
> Zum einen hat sie ja in den meisten Fällen weiterhin einen
> (Groß-?)Teil der Aktien selbst und kann diese z.B. für Firmenaufkäufe
> verwenden. Zum anderen bedeutet ein hoher Aktienkurs auch, dass die
> frei verfügbaren Anteile nur für entspr. hohe Kosten von einem
> anderen Unternehmen aufgekauft werden kann, man ist also vor
> Übernahmen besser geschützt.
Dritter Grund: die Aktien der Aktionäre sind mehr wert.
Angenommen Du kaufst dir heute eine goldene Uhr oder ein altes Auto
(also richtig alt, im Sinne von Oldtimer), dann hoffst du
wahrscheinlich darauf, daß der Wert dieser Anschaffung in der Zukunft
steigt. Genauso ist es auch bei den Aktionären. Viele Aktionäre (vor
allem in Amerika) kaufen sich Aktion nicht wegen der lächerlichen
Dividende (die meistens weit unter der Verzinsung anderer
Anlageformen liegt) sondern weil sie hoffen, daß der Wert der Aktien
steigt.
Da der Aktionär aber letztendlich der Arbeitgeber der
Geschäftsführung ist, ist es auch das Interesse der Geschäftsführung,
den Wert der Aktien möglichst schnell ins unendliche zu steigern,
denn sonst wäre ja sein Job in Gefahr…
Eigentlich doch (fast) logisch, oder?


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