Re: Die armen Leute mit SER Aktien - SER auf dem Wege der Besserung
10 April 2008> Da kannst du deinen A… drauf verwetten, dass das geplant war. Nicht
> seit 15 Jahren und auch nicht direkt beim Börsengang. Aber irgendwann
> kam der Zeitpunkt, da der Herr Reinhardt feststellen musste, dass er
> den Mund ein wenig zu voll genommen hat und dass der versprochene
> Wachstumskurs so wohl nicht einzuhalten ist. Ich bin mir sicher, dass
> diese Idee spätestens im Jahre 2000 geboren wurde und von da an
> konsequent durchgezogen wurde.
Das habe ich Deine erste Aussage dann falsch verstanden. Da Klang es
mir so als wäre dieser “Plan” (Geld der Aktionäre einsammeln) das
eigentliche Geschäftsziel.
Nun verstehe ich Dich so, daß Du meinst, nachdem Reinhardt erkannt
hat das das so nicht klappt, hat er versucht … Ja was hat denn nun
versucht. Die Firma runterzuwirtschaften schafft man vielleicht noch.
Aber wie will man es schaffen das die Firma marode aussieht aber
dennoch Aufträge hat? Das stelle ich mir schon schwieriger vor, da
ein ganzer Markt nicht so leicht zu steuern ist und es durchaus
passieren kann, daß der Markt anschließend von SER nichts mehr wissen
will.
Worauf ich hinaus will ist, daß Du sicher Recht hast, daß das Ende so
geplant war, möglichst viel von der alten SER zu übernehmen und
möglichst wenig dafür zu bezahlen. Das Interesse dahinter wird
sicherlich finanzieller Natur sein, aber auch das festhalten an dem
was man “geschaffen” hat. Im Endeffekt führt dieses Vorgehen aber
dazu, daß wenigstens einige Arbeitsplätze erhalten werden. Diese sind
natürlich sicherer, wenn der ganze Ballast der Altschulden
abgestriffen werden kann (siehe Elsa AG -> Elsa GmbH).
Das Interesse der “armen” Aktionäre ist genauso finanzieller Natur.
Nur ist es denen völlig egal, was aus der Firma wird. Hauptsache es
springt noch genügend Geld heraus. Somit sind mir persönlich die
“armen” Aktionäre unsympatischer, wenngleich ich sie gut verstehen
kann.
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