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Re: Mit VR in die Zukunft - SGI-Aktien von der New Yorker Börse verb…

25 April 2008

icherung-noch-in-der-entwicklung/”>aktiendee, aber an preiswerte Hardware von SGI glaube ich nicht so
sehr ;-) Was fehlt ist eine richtige Community, die z.B. Freeware selbst
portieren und aktualisieren kann. Wie z.B. bei Debian/Gentoo auch.
Das Portage-System von Gentoo wäre dafür ziemlich ideal, da somit
gleich auch noch der Gesundheitszustand des Systems erhalten wird,
indem jede Datei einer neuen Anwendung zentral gewartet ins
Dateisystem eingepflegt wird.
Ein richtig gutes Installationssystem fehlt. Na gut, das macht man
einmal pro Maschine, aber CD-Wechsel-Orgien sollten eigentlich der
Vergangenheit angehören. Wenn ich für eine Oktane mit etwas
Zusatzsoftware/-Hardware an die 40 CDs rein- und rausnehmen muss,
dann nervt das. Bei anderen Systemen ist das noch schlimmer, wenn man
z.B.
kein CDROM dran hat und auch kein Netzwerk-Booten möglich ist.
Wenn dann noch Update-Overlay-CDs rausgegeben werden, die die
Hardware zerstören, wenn man nicht vorher den Patch xy eingespielt
hat oder von den Update-CDs gebootet hat (so geschehen bei Octane
Systemen vor gar nicht langer Zeit), dann wundert mich gar nichts
mehr. Die Installation sollte auf jeden Fall verbessert werden.
Dann fehlen einheitliche Compiler-Umgebungen, die auf jedem System
einheitlich benutzt werden können. Das ist Voraussetzung dafür, dass
man Software portabel und systemübergreifend kompilieren kann.
Derzeit muss man entweder den GCC installieren oder einen der SGI
Compiler lizensieren.
Für Privatanwender oder Leute mit älteren Systemen sollte das
aktuelle IRIX frei verfügbar sein. Kein Privater kauft sich ein
überteuertes
OS. Aber ohne Original-OS, ist es keine SGI mehr und
ohne eine “Volks-SGI” (damit meine ich auch ältere grosse Systeme,
wenn sie denn im privaten Bereich Fans finden) wird man die
SGI-Gemeinschaft nie vergrössern können. Das SGI alte IRIX-Versionen
frei gibt ist schön und gut, aber wenn seit Ewigkeiten sich da nichts
mehr tut, dann läuft da ja wohl was schief. Offenbar wird IRIX nicht
mehr aktiv weiterentwickelt, sondern es werden scheinbar höchstens
noch Bugs gefixt. Vermute ich.
IRIX muss mehr in Richtung Linux gehen, Software freigeben. Dass
einzelne Teile und Programme (OpenInventor, Filesystem, ..) in den
OSS-Bereich gehen ist ein Schritt, aber damit wird z.B. Linux
gestärkt und wenn alles unter Linux auch läuft, dann kommt keine
weitere Nachfrage mehr nach SGIs. Konkret muss IRIX selbst
aktualisiert werden und das ginge recht gut unter einer freien oder
Shared Source Lizenz. Die Standard-Tools unter IRIX sind teilweise
recht buggy und ich denke, wenn es SGI nicht schafft, dann sollte man
versuchen, durch Source-Freigabe eine Weiterentwicklung zu forcieren.
Dazu gehört natürlich auch ein zentrales Bug-Tracking und
Foren-System für Entwickler.
Ein IRIX sollte sich live von einem anderen System updaten können
(wie Windows auch). Ein Tastenklick, Update, und alles ist auf dem
neuesten Stand. Prinzipiell kann der Software-Manager das, aber eben
nicht “einfach” genug. Insbesondere wenn man mit verschiedenen
Abhängigkeiten zwischen der Software leben muss und die Software
nicht ausschliesslich von SGI kommt.
E*


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