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armes Microsoft - Aktien von Apple und Google auf Allzeith…

25 Juli 2008

man könnte fast Mitleid mit der Firma aus Redmond bekommen.
Inzwischen bekommen sie in praktisch jedem Markt kräftig einen auf
den Rüssel und können nichts anderes mehr tun, als zu reagieren. Die
Konkurrenten sind jeder für sich keine Gefahr - aber sie arbeiten ja
kreuz und quer zusammen!
Bei den Internet-Tools (IE, Outlook) muss man sich mit dem
Mozilla-Team rumärgern, die MS mit neuen Ideen auf der Nase
rumtanzen. Mozilla hat dabei inzwischen so eine Bedeutung erlangt,
dass man ihnen sogar die Kniffe für die Integration in Vista verraten
muss. Aufkaufen geht auch nicht (da keine Firma im klassischen Sinne)
und selbst der IE7 kann das Wachstum von Firefox nicht einmal
bremsen.
Bei den webbasierenden Diensten (MSN) sieht es katastrophal aus:
diverse Projekte, wie etwa MSN als Provider sind gescheitert, die
Suchmaschine hat, obwohl sie im IE voreingestellt ist, ihre liebe
Mühe, sich mit Yahoo um Platz 2 zu streiten, google ist meilenweit
entlaufen - und ausgerechnet die arbeiten mit Mozilla zusammen.
Bisher konnte man sich wenigstens im Betriebssystem-Markt ausruhen,
keine wirkliche Konkurrenz. Doch auch damit ist es vorbei. Apple hat
schwindelerregende Wachstumsraten und Linux ist so wichtig geworden,
dass man sogar mit einem der Anbieter eine Kooperation eingehen
musste. Dass sich bei der Allgemeinheit herumspricht, dass es neben
Microsoft noch andere Anbieter gibt, ist nur noch eine Frage der Zeit
- und was dann passiert, ist in Redmond auch klar, denn das eigene
Produkt kann noch so gut sein, die Leute werden sich die Alternativen
zumindest ansehen - und ein paar sicher auch hier und da hängen
bleiben. Zudem liefert man die eigenen Kunden auch noch an diese
Anbieter aus, weil die nächste Windows-Version Hardwareanforderungen
stellt, die selbst für viele aktuelle PCs eine harte Nuss sind. Da
man die letzten 5 Jahre nichts neues geliefert hat, nutzen viele
heute noch die Hardware von damals - und nun auf einmal muss es etwas
komplett neues sein? Das werden viele nicht mitmachen.
Und die Spielekonsole? Auch hier kommt derzeit die Konkurrenz auf.
Sony hat zwar allerlei Anlaufschwierigkeiten, aber wenn man das Ding
auf einen Zeitraum bis 2012 auslegt, ist so etwas nicht wirklich
wichtig - und Microsoft kann nicht wirklich reagieren. Die Konsole
ist längst am Markt und wer sie haben will, hat sie - also geht das
Weihnachtsgeschäft an Sony oder Nintendo.


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