Aktien vs. Sparbuch - Rechtsmittel gegen Urteil zu Fusion von …
5 September 2008aktienammen,
ich begrüße das Urteil des OLG, damit nun der Weg hoffentlich für
eine Fusion frei wird. Als Endkunde erwarte ich hier auch bei der
T-Com sinkende Preise wegen des Preisdrucks durch den Wettbewerb.
Hier nur ein Rechenbeispiel:
Arcor ISDN telefon flat und DSL flat Acror DSL 1000 = 44,85
EUR/Monat
DTAG: ISDN XXL Fulltime T-DSL 1000 DSL flat beliebiger Anbieter ~
69 EUR/Monat
Warum soll also hier Fusion zu ungunsten der T-COM und T-Online
Kunden (die übrigens weit zahlreicher sind als die Zahl an T-Online
Aktionären) verhindert werden?
Die Netzbehörde wacht übrigens darüber, dass T-COM und T-Online keine
Bundle Angebote anbieten!
Mir drängt sich der Gedanke auf, dass die Kleinaktionäre den
Aktienmarkt mit einem Sparbuch verwechselt haben. Die Zeiten der
stets steigenden Kurse sind seit einigen Jahren vorbei, dass muss man
akzeptieren. Warum sollen sich die T-Online Aktionäre besser stellen
als die Aktionäre von Wapme oder Philip Holzmann um nur zwei
Beispiele zu nennen.
Provokativ gesagt: Die klagenden T-Online Aktionäre haben den
Aktienmarkt nicht verstanden.
Aktien sind risikobehaftete Wertpapiere und können beim Verkauf (und
nur dann) Gewinne oder auch Verluste bringen. Dass muss man wissen
und einkalkulieren, andernfalls soll man die Finger davon lassen.
Leave a reply
You must be logged in to post a comment.