Re: Der Wert des Unternehmens - Ron Sommer verzichtet auf Aktien-Optione…
14 September 2008aktienommer hatte die Verantwortung für ein Unternehmen übernommen,
welches wie folgt dastand:
Zukunftsaussichten: Hervorragend
Liquidität: Hervorragend
Bilanzkennzahlen: Befriedigend
Mitarbeiter: Ungenügend
Und genau der Mitarbeiterstamm der DTAG war von Anfang an der Kasus
Knacktus. Es handelte sich um öffentlich Bedienstete, welche nicht
die Spur von Dienstleistungsgedanken in sich trugen.
Statt also einen Mathematiker als Vorstandschef zu berufen, wäre es
sinnvoller gewesen, einen Psychologogen an die Spitze zu setzen.
Selbst ein noch so guter Personalvorstand kann nicht das in die
Belegschaft rüberbringen, was notwendig gewesen wäre.
Dass der Mathematiker dann auch noch einen Hang zum Größenwahn
entwickelte, war das Schlimmste, was den Anteilseignern passieren
konnte.
Ein Mann wie Sommer würde ich auch heute noch jederzeit als Chef
einer Business Development Unit in einem Großkonzern einstellen, aber
nie und nimmer in den Zentralvorstand, vor ihn niemand mehr bremsen
kann.
Man sollte sich mal Gedanken darüber machen, warum er unbedingt
VoiceStream kaufen wollte. Nur dank VoiceStream konnte es geschehen,
dass der größte Aktionär mit nur einem Vertreter im Aufsichtsrat
sitzt, weil sonst die US-behörden dem deal nicht zugestimmt hätten.
Seit dem Zeitpunkt kann Sommer machen was er will, niemand kann ihn
mehr bremsen.
Ein durchgedrehter Vorstandschef einer Telekomfirma wie der DTAG, der
seinen größenwahn nicht einsehen will oder kann, ist gefährlicher als
mancher Terrorist, auf den zig Millionen USD Kopfgeld ausgesetzt
wurden. Er kann eine ganze Volkswirtschaft schlicht platt machen.
G.-J.
Banker, Abu Dhabi
Re: Aktienfieber ist vorbei - Weltweiter Run auf neue Telekom-Aktien
14 September 2008> gewinnen! Auf jeden Gewinner kommt ein Verlierer!
> Wer das von Euch beiden sein wird, wird die Zukunft zeigen!
Das schlimmste, das die Telekom angerichtet hat, ist es, eine
Generation von “Hobby-Aktionären” zu zeugen, die scheinbar nicht einmal
Ahnung haben, wie Kurse ermittelt werden. Es ist eben nicht so, daß
zwangsläufig zu einem Gewinner auch ein Verlierer gehört! Die Kurse
werden nach Nachfrage und Angebot entschieden und es ist durchaus
denkbar (…und gerade in den letzten Wochen oft vorgekommen!), daß
einige “wenige” Gewinne mitgenommen haben und die vielen anderen, die
die Aktien halten (Sich also NICHT am Marktgeschehen beteiligen) im
Prinzip substanz verloren haben, wenigen Gewinnern stehen also viele
“Verlierer” gegenüber. Der Mechanismus funktioniert natürlich auch
anders herum, so daß die Kursbildung trotzdem fair ist. Was ich
eigentlich sagen will, hört doch bitte auf, die Börse als Las Vegas
verschnitt darzustellen.
Ein anderes Phänomen ist, zumindest hier auf den Heise Boards, daß
einige Leute ihrem Geld böse zu sein scheinen, nur mit dem Zweck
unbedingt recht behalten zu wollen. Ich kann mich an eine Menge Leute
erinnern, die T-Online Interessenten den Vogel gezeigt haben. Mir hat
die Aktie fast 1000DM gebracht und gut ist. Wie einer meiner Vorredner
so schön gesagt hat: Jeder trägt das Risiko selbst und niemand wird zum
Judas, nur weil er Telekom kauft (Wobei es egal ist, wieviele Schulden
die DTAG hat, wenn der Markt den Wert so einschätzt, wie er jetzt ist,
dann hat die Aktie auch den Wert. Basta.).
Gruß,
SunSailor
Re: Und mit wem hat der Niedergang angefangen? - SGI-Aktien von der New Yorker Börse verb…
14 September 2008aktiena, der Abgesang von SGI korreliert sehr stark mit mit dem Einstieg
> auf Wintel. Doch imho stossen wir hier eher auf das Henne-Ei Problem.
Da hast du schon nicht Unrecht, nur war der Ansatz doch von
vornherein zum Scheitern verurteilt. Sie hatten einen PC gebaut, der
kein BIOS hatte, sondern ein PROM, das aehnlich dem der “echten’ SGIs
war, mit einem selbstentwickelten Motherboard und Grafikkarten mit
dem Ergebnis, dass darauf nur speziell angepasste Versionen von
Windows liefen, die Kisten nicht merkbar besser/ schneller als
normale PCs waren, dafuer aber _extrem_ teuer.
Du darfst nicht vergessen, dass die Nvidia-Leete, die dann die
Geforce bauten, dies mit Know-How von SGI (der Vpro (Odyssey) Grakas)
taten (kamen ja auch von SGI). Angeblich verliessen sie nur deswegen
SGI, weil das Management dagegen war, billigere Grafikworkstations
(mit billigeren Grafikkarten) zu bauen, weil sie Angst hatten, ihren
grossen Anteile abzugraben. Damit waren dann die Vpros die _letzten_
Grafikkarten fuer Workstations (das war um 2000), es wurden keine
mehr neu entwickelt.
Nicht zuletzt waren es natuerlich die _weit_ ueberzogenen Preise fuer
ihre Rechner, sie glauben einfach, sie konnten die gleichen Preise
wie zur Indigo (nicht 2) Zeit verlangen.
> Mann Mann, die hatten richtig gutes Blech.
> Schade fuer SGI
Allerdings.
RC
Kein Stimmrecht für Aktien??? - Feudalismus in den Chefetagen
13 September 2008aktienchmidt fordert in seinem Artikel:
> Abschaffung des Stimmrechts bei Aktien,
> um Kapitalverschachtelungen zu vermeiden.
Oh Mann, das gibt’s doch alles schon. Nennt sich Vorzugsaktie, die in
der Regel ohne Stimmrecht daher kommt.
Dummerweise wollen aber Menschen, die einem Unternehmen große Mengen
Geld zinsfrei zur Verfügung stellen, dann aber bei der Steuerung
dieses Unternehmen auch ein gewisses Mitspracherecht haben. Kann man
irgendwie verstehen, oder? Und auch wenn das natürlich nicht nur
Aktiengesellschaften betrifft, sondern zum Beispiel auch eine GmbH,
der eine Bank einen großen Kredit (nicht mal zinsfrei) einräumt:
Aktiengesellschaften sind genau zu dem Zweck gemacht, Firmen die
Aufnahme großer Mengen Geldes zu ermöglichen, so dass letztlich das
Kapital der Volkswirtschaft zufließt und es nicht nur auf
Sparbüchlein gehortet wird.
Die Forderung nach der Abschaffung des Stimmrechts bei Aktien ist
letztlich gleichbedeutend mit der Forderung, die Volkswirtschaft
runter zu fahren und zurück zu kehren zu einer bäuerlich geprägten
Gesellschaft mit Sparstrümpfen. Und witzigerweise sind genau das oft
die Gesellschaften, die am feudalistischsten sind.
Nur meine 2 nicht-BWLer cent.
Viele Grüße,
SurfGuard
Re: Erster ? - Neue KPN-Aktien vier mal überzeichnet
12 September 2008aktien> >
> > Ich wundere mich auch immer wieder, wieso das SR1 länger dauert
> > beim
> > Installieren als das Office selber…wird da jede Patch-Datei
> > dreimal
> > ausgetauscht???
> >
>
> Tja, und da kommt Er wieder ….
>
>
> MIT LINUX WAER DAS NICHT PASSIERT ….
>
>
>
>
> lach …..
> grins:-)
lol
der war gut!
aber mal im ernst, seit 2 h nödelt er schon an dem Update rum! und ist
trotzdem erst bei ca 40%. das ist der Hass. Allerdings ist der Vorgang
bei nem PI oder PII schon nach n paar Minuten/Sekunden gegessen.
Vielleicht berechnet er die statistische Wahrscheinlichkeit, dass bei
diesem und jenem Bit ein Fehler passiert und patcht dann dieses oder
jenes Bit!
Re: Erster ? - Neue KPN-Aktien vier mal überzeichnet
10 September 2008>
> > hmmm.
>
> Noch so ein Troll. Sterbt Ihr eigendlich nie aus?
>
Die Frage hat mich auch beschäftigt und ich habe ein wenig
recherchiert.
Nein, Trolle sterben nicht aus. Trolle pflanzen sich durch Zellteilung
fort. Erst hocken sie solange mit Pizza und Chips vor’m Heise
Newsticker und warten auf neue Meldungen, bis sie ihr Gewicht
verdoppelt haben. Dann kommt die Zellteilung und fertig sind zwei
Trolle mit normalem Gewicht. Der Haken: das Hirn hat sich durchs
Pizzaessen nicht verdoppelt, aber es wird bei der Zellteilung wie der
Rest halbiert.
Naja, beim Ur-Troll und den ersten Generationen danach ging das noch
gut, aber nach vielen Generationen ist die kritische Masse mittlerweile
deutlich unterschritten. Siehe ursprünglichen Beitrag. Und mit der
allgemeinen Verfügbarkeit von Chips, Pizza und Internet ist auf ein
Aussterben wohl noch lange nicht zu hoffen.
Chief Brody
Re: Wer Aktien kauft - Infomatec-Anleger wollen Schadenersatz v…
9 September 2008aktien.ohne sich über die Firmen ausreichend(!) zu informieren, ist
> selbst
> schuld. Ich kann das dumme Rumgeheule der Leute, die meinten, ohne
> was
> im Kopf zu haben schnell ein Vermögen machen zu könenn und nun
> aufgrund
> ihrer eigenen Dämlichkeit leer ausgegangen sind, nicht mehr hören.
>
> Eisernes Grundgesetzt am Aktienmarkt: Kaufe nie Aktien einer Firma,
> über die Du nicht einen mindestes fünfminütgen Vortrag halten
> kannst.
>
> Aber das ist ja für die Neuen-Markt-Heulsusen zu kompliziert
> gewesen.
>
> Dann darf man sich auch nicht über das Ergebnis aufregen.
Nachher ist jeder klug!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Du und deinesgleichen haben nicht begriffen, daß letztes Jahr
die größten Börsenbetrügereien in der Geschichte der Börse gelaufen
sind. Und alle haben migemacht, von den Vorständen dieser feinen
Firmen mit utopischen Prognosen bis zu den Emissions-Banken.
Was mich noch wundert, ist die Ruhe der Aktionäre. Vielleicht haben
sie nur Spielgeld verspielt. Diese Geldvernichtung wird aber nicht
folgenlos bleiben. Die deutsche Aktienkultur ist deshalb am Sterben.
Ich persönlich werde sehr, sehr selten Aktien kaufen. Und wenn, dann
nur von besten Firmen oder Fonds.
Gruß
thok
Re: das ist auch fut so!!!!! - Bonus-Aktien der Telekom sind zu versteu…
8 September 2008> Jeder einzelne Mensch und jede Firma “verbläst” mehr oder weniger
> Geld
> für irgendwelchen Unfung. Wo gehobelt wird, da fallen eben auch
> Späne.
Sicher, aber man sollte versuchen, so wenig Abfall wie möglich zu
produzieren.
>
> Warum sollte der Staat keine Fehler machen dürfen?
Schon richtig, aber je mehr man bürokratisiert, um so mehr Geld
versumpft in den Verwaltungen.
Je mehr Möglichkeiten man hat um Fehler zu machen (die man ja durchaus
machen darf, da wir ja alle nur Menschen sind), umso mehr Fehler werden
auch gemacht. Und das kostet.
Die Forderung ist ja nur, weniger Verwaltung->weniger Fehler->weniger
Geld für Unfug.
Ich sag’ ja nicht, daß man die ganze Summe, die vom Bund der
Steuerzahler kritisiert wird, vermeidbar ist… Aber schon wenn’s nur
die Hälfte oder weniger wäre, hätten wir ne Menge Haushaltslöcher
weniger… Warum immer nur nachdenken, wie man Löcher stopft…
Sinnvoller erst keine entstehen zu lassen.
Und bisher hat noch niemand behauptet, die Welt ginge unter, wenn’s
nicht alles über-regelt wäre, wie man ja auch in anderen Ländern sehen
kann.
>
> Das gleiche gilt für die Politiker. Die sollen ja alle irgendwie
> 100%ige Engelein sein. Die Bevölkerung selbst ist das aber auch
> nicht.
Ne sicherlich sind die auch keine Engelein. Aber man sollte auch die
mindestens die gleichen, wenn nicht höhere Maßstäbe, anlegen. Das kann
man doch wohl erwarten, oder?
100% Volltreffer - Dell-Gewinnwarnung bringt IT-Aktien unte…
8 September 2008aktien
bin genau Eurer Meinung!
Es fehlen Manager die mit der Firma verbunden sind. Nur so kann es
langfristig vorwärts gehen und der oder die Manager flüchten nicht
gleich bei dem ersten kleinen Problem.
Ich hatte mal eine TV Beitrag gesehen über die negativen Folgen der
“Heuschrecken Firmen”. Es war einmal ein Familienunternehmen mit 3
Standorten in Deutschland. Sie stellten Badamaturen her. Ich glaube
Grohe oder so ähnlich hieß die Firma. Eines Tages wollte das
Firmenbesitzer Ehepaar die Firma verkaufen und in den Ruhestand
treten. Dann übernahm ein Investor die Firma für paar kurze Jahre. Er
machte noch schöne Gewinne. Ich glaube 20% jedes Jahr. Die Welt war
noch i.O. Der Firma ging es auch vorher prächtig. Nach paar Jahren
war es der Investorfirma aber scheinbar zu langweilig “nur” 20%
stabilen Gewinn zu machen. Also verkauften sie die Firma wieder an
den nächsten Investor. Der Wert der Firma war gestiegen. Also
bezahlte der neue Investor einen hohen Preis. Und plötzlich reichten
20% pro Jahr nicht mehr um den Gewinn zumachen. !!! Hier ist genau
der Knackpunkt.
Also krempelte er den Laden um und mußte feststellen das es nichts
bringt.
Ende vom Lied war. Alle 3 Standorte wurden geschlossen und alle
Anlagen wurden nach China transportiert. Dort wurde die Neugründung
groß mit allen Bonzen gefeiert.
Nochwas. Als der erste Investor die Firma übernahm wurden an die
Stadt keine Steuern mehr gezahlt. Alles wurde so schön gerechnet das
man keine Steuern zahlen mußte.
Und das ist nur ein Bsp.
Re: Das ganze Aktiensystem.. - Barnes
8 September 2008aktienegst Du aber doch ein bisschen schief!
> ..ist doch zu einer reinen Geldbeschaffungsmaßnahme
> für die Banken geworden. Für eine geringe Anfangsinvestition
Geldbeschaffungsmassnahme ja, aber nicht nur fuer Banken,
sondern fuer jedes Unternehmen, das in eine AG umgewandelt
wird. Man verkauft halt beim Boersengang eine Menge Aktien
an Investoren und kriegt dafuer einen Haufen Kapital, mit
dem man arbeiten kann.
War mal eine sinnvolle Sache, von der alle was hatten.
Schliesslich kann man theoretisch auch eine einzelne Aktie
kaufen und sich damit, im Rahmen seiner Moeglichkeiten, am
Erfolg der Firma beteiligen.
> Dividenden bis zum Lebensende? (wenn die Firma gut läuft)
Also, wegen der Dividenden lohnt es sich in der Regel
nicht, Aktien zu kaufen. Wenn es ueberhaupt welche gibt,
sind sie meist geringer als Zinsen auf einem ganz normalen
Sparbuch. Bei Aktien spekuliert man eher auf Kursgewinne,
oder (in groesseren Mengen) auch auf Einfluss (Stimmrecht).
> Die, die gar nichts haben, sind mal wieder die Gelackmeierten.
Wer nichts wird, wird Wirt.
Wer’s verpasst, bleibt Gast.
Trollplonk
Mein Name ist Programm.